Zur Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis wirbt das Landwirtschaftsministerium mit der Thüringer Gartenbau-Tradition und für Grüne Berufe. Zum Familien-Aktionstag am kommenden Sonntag, dem 31. Mai, lädt Staatssekretär Marcus Malsch zu einem bunten Programm in den Pavillon „Gärtnertreff Thüringen“. Im Juni startet zudem eine Themenkampagne des Standortmarketings zu Gartenbau, Schulgärten und Grünen Berufen in Thüringen.
„Thüringen hat eine lange Gartenbautradition und verbindet sie heute mit moderner Ausbildung, nachhaltiger Landwirtschaft und lebendiger Bildungsarbeit“, so Malsch. „Mit der Kampagne nutzen wir die Landesgartenschau als Anlass, um diese Stärken sichtbar zu machen – vor Ort in Leinefelde-Worbis und darüber hinaus in Thüringen und der Region. Besonders stolz sind wir auf unsere bundesweit einzigartige Schulgarten-Tradition.“
Gemeinsam mit den Partnern Dachgemüse – Urban Gardening Erfurt, Bauernhoferlebnisse (Biohof Scharf) und Zwergstatt Gräfenroda bietet das Ministerium am Sonntag zwischen 10 und 16 Uhr ein buntes Mitmach- und Informationsprogramm. Geplant sind unter anderem die Gestaltung Thüringer Gartenzwerge, die Herstellung von Saatgutkugeln und Saatpapier, ein Glücksrad mit Fragen rund um Gartenbau und Schulgärten sowie weitere kreative Mitmach-Angebote. Ergänzend zur Ausstellung lädt eine Selfie-Aktion mit Gewinnspiel zum Mitmachen ein. Besucher können sich auf der Thüringen-Bank fotografieren, das Bild mit einem Hashtag teilen und einen original Gartenzwerg gewinnen.
Staatssekretär Marcus Malsch steht in diesem Zeitraum für Fragen rund um Themen der Landwirtschaft und des ländlichen Raums zur Verfügung. Im Pavillon selbst informiert eine Dauerausstellung über die Thüringer Gartenbautradition, historische Parks und Gärten im Freistaat sowie über Schulgärten. Thüringen ist das einzige Bundesland, in dem Schulgartenunterricht als eigenes Fach in der Grundschule verankert ist. Zudem wird das Fach im Lehramtsstudium ausgebildet.
Kampagne begleitet Landesgartenschau bis September
Im Mittelpunkt der im Juni startenden Kampagne stehen Themen wie Gartenbau, Grüne Berufe, Thüringer Parks und Gartenanlagen sowie die besondere Schulgarten-Tradition im Freistaat. Ziel ist es, die Aktivitäten auf der Landesgartenschau mit weiterführenden Geschichten und Informationen zu Thüringer Standortthemen zu verbinden.
„Die Landesgartenschau ist ein guter Anlass, um zu zeigen, was Thüringen im Bereich Gartenbau, Landwirtschaft, Tourismus und Bildung zu bieten hat“, so Malsch. „Gerade Schulgärten machen früh erfahrbar, wie Natur, Ernährung, Nachhaltigkeit und praktisches Lernen zusammengehören. Das ist ein besonderer Thüringer Ansatz, auf den wir aufmerksam machen wollen.“
Die Kampagne läuft von Juni bis September 2026 und richtet sich an Menschen in Thüringen sowie im Umkreis von rund 150 Kilometern um Leinefelde-Worbis. Auch Besucher aus Niedersachsen sollen gezielt angesprochen werden. Die Kampagne umfasst redaktionelle Beiträge auf der Website des Standortmarketings, Social-Media-Postings, Gewinnspielaktionen sowie Anzeigen in regionalen Medien. Ergänzend werden E-Paper-Anzeigen, Onlinebanner und Platzierungen in Garten- und Freizeitmedien geschaltet.
Über die Landesgartenschau 2026 in Leinefelde-Worbis
Die Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis findet vom 23. April bis zum 11. Oktober 2026 statt und dauert insgesamt 172 Tage. Erwartet werden rund 325.000 Besucherinnen und Besucher. Während der Laufzeit sind mehr als 1.230 Veranstaltungen geplant, von Ausstellungen und Workshops bis zu Konzerten, Familienfesten und Fachveranstaltungen. Im Zentrum der Landesgartenschau steht die Verbindung von Stadtentwicklung, Naturerlebnis und moderner Infrastruktur. Ausgangspunkt vieler Maßnahmen war ein ehemaliges Garagenareal am südlichen Stadtrand von Leinefelde. Auf dieser Fläche entstand nun eine neue Gartenstadt mit Straßen, Wegen und hochwertigen Grünflächen.
Der Freistaat Thüringen hat die Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis mit Fördermitteln aus Landes-, Bundes- und EU-Programmen in Höhe von rund 30 Millionen Euro unterstützt. Hinzu kommen kommunale Eigenmittel von etwa 20 Millionen Euro. Zu den begleitenden Infrastrukturmaßnahmen zählen unter anderem der Neubau von Straßen und Kreisverkehren, die Aufwertung des Bahnhofareals, der Neubau eines Busbahnhofs sowie Investitionen in Gewerbe- und Bildungsstandorte. Auch lokale Unternehmen profitieren: Viele Bau- und Planungsleistungen wurden von Firmen aus der Region umgesetzt.
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: https://www.das-ist-thueringen.de/kultur-genuss/gartenbautradition-in-thueringen/
Informationen zur Landesgartenschau 2026 in Leinefelde-Worbis: www.lgs-leinefelde-worbis.de/
Stephan Krauß
Pressesprecher