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Landesgartenschau Leinefelde-Worbis endet mit positiver Bilanz


Malsch: Neu gestaltete Parks und Grünanlagen haben Gesicht der Stadt positiv verändert

Nach 172 Tagen ist die Landesgartenschau Leinefelde-Worbis heute zu Ende gegangen. Landwirtschaftsstaatssekretär Marcus Malsch zog bei der Abschlussveranstaltung eine positive Bilanz. Rund 300.000 Menschen haben die Gartenschau seit ihrer Öffnung am 23. April besucht. Neben dem Besucherzuspruch verwies Malsch vor allem auf die umfangreichen Investitionen in die Stadtentwicklung, von denen Leinefelde-Worbis langfristig profitieren wird.

„Die Landesgartenschau war für Leinefelde-Worbis ein voller Erfolg“, sagte Malsch. „Sie hat viele Menschen für Gartenkunst und Natur begeistert. Sie war eine beeindruckende Werbeplattform für den Gartenbau und die Grünen Berufe in Thüringen. Und sie hat wesentliche Impulse für die Stadt- und Regionalentwicklung gegeben. 172 Tage lang hat die Stadt ihre neugestalteten Parks und Gärten zelebriert. Künftig werden sie nun ganz selbstverständlich zum Stadtleben gehören.“

In die Vorbereitung der Landesgartenschau und die damit verbundenen Infrastrukturprojekte in Leinefelde-Worbis wurden rund 50 Millionen Euro aus Landes-, Bundes-, EU- und kommunalen Mitteln investiert. Damit wurden Folgeinvestitionen von mehr als 100 Millionen Euro angestoßen. Dazu gehören unter anderem Vorhaben in der Verkehrsinfrastruktur, im Wohnungsbau und in der wirtschaftlichen Entwicklung.

Besonders sichtbar sind die Veränderungen in den neu gestalteten Grünanlagen und weiteren städtebaulichen Projekten. Das Flüsschen Ohne wurde aus seinem Betonbett befreit und renaturiert. In der Leinefelder Südstadt wurden rund 850 alte Garagen abgerissen - auf dem Gelände soll ein neues Wohngebiet entstehen. Der rund zehn Hektar große Augarten bietet Spiel- und Sportmöglichkeiten sowie Wege zum Spazierengehen. Auch der Lunapark wurde erneuert und Tüffers Garten wieder zugänglich gemacht. Die Grüne Achse verbindet verschiedene Bereiche der Stadt miteinander. Viele dieser Anlagen können die Menschen nun dauerhaft nutzen.

Auch der Thüringer Gartenbau und die grünen Berufe hatten ihren festen Platz auf der Landesgartenschau. In Themengärten, Ausstellungen und Mitmachangeboten konnten die Besucher erleben, wie viel Fachwissen, handwerkliches Können und Kreativität in dieser Branche stecken. Zu den besonderen Anziehungspunkten gehörte der Blumenblock mit zwölf wechselnden Blumenschauen. Im Grünen Klassenzimmer konnten Kinder und Jugendliche Natur und Umwelt praktisch kennenlernen und Einblicke in die grünen Berufe gewinnen.

Zum Abschluss dankte Malsch allen, die zum Gelingen der Landesgartenschau beigetragen haben. Dazu gehören insbesondere die Stadt Leinefelde-Worbis, die Landesgartenschaugesellschaft, die beteiligten Unternehmen und Verbände sowie die Sponsoren. Besonders würdigte der Staatssekretär die rund 150 Ehrenamtlichen, die zusammen etwa 16.000 Stunden leisteten. Sie unterstützten die Gartenschau unter anderem beim Empfang der Gäste, bei Veranstaltungen und bei organisatorischen Aufgaben.

Die nächste Thüringer Landesgartenschau findet 2030 in der Orla-Region mit Pößneck, Neustadt an der Orla und Triptis statt. Im Jahr 2032 folgt Altenburg.

 

Stephan Krauß
Pressesprecher

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